Zürcher Laufspektakel bei Prachtswetter

Strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen sorgen beim 15. Zürich Marathon für gute Laufbedingungen. Die Organisatoren zählen 9’452 Angemeldete, 8'708 Gestartete und 8’569 Klassierte. Dabei starten Läufer aus 87 verschiedenen Ländern. In den Eliterennen setzen sich bei den Männern Vincent Tonui aus Kenia und bei den Frauen Vera Nunes aus Portugal durch.

Mit 9'452 angemeldeten LäuferInnen können die Organisatoren beim 15. Zürich Marathon nur minim weniger Anmeldungen vermelden, als beim letztjährigen Rekordjahr. Die Teilnehmenden stammen dabei aus nicht weniger als 87 Ländern. Zudem sind alle Schweizer Kantone vertreten – und verschiedenste Generationen: Die jüngsten LäuferInnen sind elf Jahre alt und der älteste Läufer 81 Jahre. Knapp drei Viertel aller EinzelläuferInnen sind Männer (3’351). 1’559 Frauen sind beim Marathon und Cityrun am Start. Zusätzlich klassieren sich 4'402 LäuferInnen im Teamrun.
So machen sich am frühen Sonntagmorgen insgesamt 8'708 Startende auf die verschiedenen Strecken – ob Marathon, Teamrun oder Cityrun über 9,85 Kilometer. Und wer startet, beweist Durchhaltewillen: Denn insgesamt klassieren sich 8'569 LäuferInnen, während nur 139 vorzeitig aus dem Rennen scheiden. Das entspricht weniger als zwei Prozent der Gestarteten.

Vincent Tonui siegt bei Marathondebüt
Neben zahlreichen Attraktionen entlang der Strecke bekommt das Publikum beim 15. Zürich Marathon in den Elite-Rennen spannenden Laufsport geboten. Der Kenianer Vincent Tonui entscheidet das Rennen der Männer für sich. Bei seinem ersten wettkampfmässigen Marathon stellt er mit 2:12.57,5 eine starke Zeit auf. Tonui setzt sich rund sechs Kilometer vor dem Team von seinem letzten Konkurrenten ab und siegt in überlegener Manier. Mit Patrick Ereng und Samuel Karani komplettieren zwei weitere Kenianer das Podest. Bester Schweizer ist Armin Flückiger (Rapperswil/SG) auf dem sechsten Rang. Mit 2:24.36,2 stellt er eine neue persönliche Bestzeit auf.
Bei den Frauen gewinnt die Portugiesin Vera Nunes mit einer Zeit von 2:34.17,5. Sie verbessert damit ihre persönliche Bestleistung um über drei Minuten. Die Läuferin des SL Benfica startet eher defensiv und teilt sich das Rennen damit ideal ein. Die Schweizer Favoritin, Michèle Gantner (Flums/SG), muss bei Kilometer 37 mit Magenbeschwerden aufgeben. Beste Schweizerin wird so Franziska Inauen (Windisch/AG) auf Rang 3 in 2:56.18,6.